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Hier beschreibe ich die richtige Methode", um eine gelungene Comicgeschichte zu entwickeln.
Erstens sollte es an Ideen nicht mängeln. Der Comicautor braucht Zeit für die Inspiration, er muss recherchieren, Ideen suchen, filtern und sammeln.
DIE ABSICHT UND DIE MOTIVATION DES DREHBUCHAUTORS.
Erstmal möchte ich auf die Absicht und Motivation des Drehbuchautors eingehen.
Als Drehbuchautor war meine Hauptmotivation eine Geschichte zu erzählen. Als ich mit der Entwicklung eines Comics anfing, hatte ich nicht die Hoffnung Comic ein großes Publikum zu erreichen. Ich wollte in erster Linie mir selber eine Geschichte erzählen. Ich war der Meinung der allererste Leser bin ich selbst. Bei der Entwicklung der Geschichte inspirierte ich von meinem eigenen inneren Erleben. Träume, die mich sehr beeindruckt haben, die Inhalte der Krise in den ersten Jahren meines Erwachsenwerdens gaben mir viel Stoff für die Inhalte meiner Geschichte. Bei der Tätigkeit des Comicautors hatte ich die Hoffnung eine Art "Therapie" oder "Selbsttherapie" zu praktizieren. Damit konnte ich mich mit einer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen und die traumatischen Erlebnisse aus meiner Kindheit verarbeiten.
Zu Allererst muss sich der Drehbuchautor über seine Motivation und seine Absicht im Klaren sein. Der Autor muss sich die Fragen stellen: Warum will ich Comicautor werden, was ist meine Motivation? Was ist mein Ziel, was ist meine Hauptabsicht beim Schreiben eines Comics?
Drehbuchautoren sind deswegen motiviert, weil sie Geschichten erzählen und diese mit anderen teilen wollen.
Mit der Zeit haben sich meine Absichten als Autor etwas verändert. In den letzten Jahren wollte ich in Form von Text und Bildern Andeutungen auf eine andere Sichtweise der geistigen und materiellen Welt geben. Mein Ziel war mit Andeutungen andere zu helfen.
IDEEN UND INFORMATIONEN
Die Ideen sind das Entscheidende einer Comicgeschichte. Der Autor muss sich überlegen, was er erzählt. Er muss nach Informationen suchen und sich dokumentieren.
Die Fragen, die sich der Drehbuchautor stellen muss, sind:
- In welcher Zeit, in welchem Hintergrund, in welchen Schauplätzen, in welcher Welt spielt sich die Geschichte?
- Was ist die Handlung? Was ist der rote Faden der Geschichte?
- Wer sind die Helden der Geschichte? Welche Charaktereigenschaften haben die Helden? Gibt es Feinde? Und wenn ja, welche Rolle spielen die Feinde in der Geschichte und wie entwickeln sie sich im Verlauf der Handlung??
- Welche Wendungen finden in der Geschichte statt?
- Wie beginnt die Geschichte? Wie wird die Welt eingeführt? Wie werden die Helden dargestellt ?
- Was sind die Aufgaben der Helden?
Die Wahl der Welt, der Schauplätze, der Charaktereigenschaften hängen natürlich von den Affinitäten und Vorlieben des Autors ab.
Da ich schon immer ein großer Fan von Heroic Fantasy und Geschichten um Weihnachten war, war es also ganz natürlich Weihnachtskobolde und Knecht Ruprecht in meiner Geschichte einzubauen.
Am Anfang hat der Autor eine ganze Vielzahl von Ideen. Er muss wissen, was er erzählen möchte, es ist wichtig einen roten Faden zu haben und sich nicht in Details verlieren. Erstmal herrscht ein Riesenchaos an gesammelten Informationen, der Autor muss filtern, sortieren und anpassen. Er sollte sich im klaren sein, welche Richtungen er übernimmt. Die Geschichte sollte einfach, klar, strukturiert und präzise sein. Erst wenn der Autor weiß, wohin es lang geht, kann er mit der Erzählung und dem Schreiben beginnen.
DIE ERZÄHLUNG
Ich selbst hatte beim Erzählen und Schreiben viel rumexperimentiert. Die Geschichten habe ich von meinem Freundeskreis lesen lassen. Was mir aufgefallen ist: der Leser versteht nicht in wenigen Fällen ganz anders als der Autor selbst. Die Geschichte mag logisch und schlüssig sein, von der Reihenfolge her, allerdings kann der Leser mit dem Filter seiner Wahrnehmung missinterpretieren, damit ist die Absicht des Autors weitgehend verfehlt. Meistens haben die Leser einen kritischen Blick und mehr Distanz zu der Geschichte.
Ich neigte am Anfang viel zu viel Text in der Geschichte einzubauen, was das Lesen deutlich schwerer machte. Manchmal reichen ein oder zwei Sätze aus, um viele Elemente in der Handlung einzufügen. Vieles mit den Bildern ist selbsterklärend. Ein Fehler von mir war auch, mich im Text immer wieder zu wiederholen; ich wollte "zu gut" erklären.
Die Kästen und der Raum
Der Raum zwischen den einzelnen Feldern und die Kästen sind von entscheidender Bedeutung. Jedes Feld, jeder Kasten, jeder Zwischenraum sind wichtig. Der Autor ist nicht nur ein Meister des Schreibens, sondern auch ein Meister der "Leere" und der Kästen. Er muss sich überlegen, wieviel Kästen und Texte für die Beschreibung der Handlung erforderlich sind. Jeder Kasten erzählt etwas zu einem bestimmten Zeitpunkt. Je mehr Kästen ohne Texte, desto schneller vergeht die Zeit für den Leser, auf der anderen Seite vergeht die Zeit deutlich langsamer, wenn viel Text in den Kästen eingebaut werden, der Autor sollte versuchen zwischen Phasen mit Kästen mit viel Text und Phasen mit Kästen mit vielen Bildern und ohne Text zu wechseln; mit solchen Details sollte sich der Autor auseinandersetzen.
Die Kraft der Gegenwart
Zum Schluss des Abschnitts will ich nochmal auf die große Bedeutung der Gegenwart und des Meditierens bei der Entwicklung der Ideen hinweisen. Nach meiner Erfahrung hilft das Meditieren enorm, um Ordnung in den Chaos der Informationen zu schaffen, das Meditieren ermöglicht ein neuer, frischer Gedanke, der vorher nicht vorhanden war. Das Meditieren und die Gegenwart sind so entscheidend, dass ich zu diesem Thema ein ganzes Kapitel gewidmet habe. ( Siehe Abschnitt "Die Kraft der Gegenwart" )



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